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Semín
Gemeinde in Tschechien
Semín ist eine Gemeinde im Okres Pardubice, drei Kilometer nordwestlich von Přelouč. Sie liegt rechtsseitig der Elbe am Opatowitzer Kanal in der Polabská rovina. Im Ort befinden sich mehrere Teiche, darunter Malá Jalůvka, Velká Jalůvka und der Badesee Tomášek. Die Gemeinde grenzt an Strašov, Sopřeč und Přelouč im Norden sowie an Labětín, Řečany nad Labem und Kladruby nad Labem im Westen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1339 wurde Semín首次 urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert baute Wilhelm von Pernstein ein Schloss und den Opatowitzer Kanal. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert Teil der Kameralherrschaft Pardubitz. 1849 wurde sie zur Gemeinde im Gerichtsbezirk Přelouč. 1918 wurde der Großgrundbesitz konfisziert. In Semín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche Johannes des Täufers am südlichen Ortsrand wurde im 12. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert barock umgebaut. Das ehemalige Renaissanceschloss diente bis in die 1780er Jahre als Wirtschaftshof. Das Semíner Aquädukt wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 2003 rekonstruiert. Die Wassermühle am Opatowitzer Kanal wurde 1521 gebaut und 1964 stillgelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind ein Wegkreuz, ein Gedenkstein für Kriegsgefallene und zwei Naturdenkmale.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Bezirk Chrudim
- Seehöhe
- 209 m
In der Nähe
- Opatowitzer Kanal926 m
- Kladruby nad Labem2.4 km
- Kladruby nad Labem2.5 km
- Strašov3.8 km
- Nationalgestüt Kladruby nad Labem2.6 km
- Vodárenská věž Kladruby nad Labem2.6 km
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