Nationalgestüt Kladruby nad Labem

📷 Bild: Wikimedia Commons

Pardubický kraj

Nationalgestüt Kladruby nad Labem

tschechische Organisation

Das Nationalgestüt Kladruby nad Labem liegt in Tschechien und ist eines der ältesten Pferdeställe Europas. Es wurde 1579 von Kaiser Rudolf II. als Hofgestüt eingerichtet und zählt seit 2019 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Gestüt ist Teil der Landschaft, die für die Zucht und Dressur von zeremoniellen Wagenpferden bekannt ist. Das Gestüt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Es züchtete bis zum Ende der österreich-ungarischen Monarchie Pferde für die Hofe in Prag und Wien. Die Schimmel und Rappen wurden in verschiedenen Epochen für unterschiedliche Zwecke genutzt. 1757 wurde ein großer Brand verursacht, der die Zuchtpapiere zerstörte, weshalb der Rappe Pepoli aus dem Jahr 1764 als Stammvater der heutigen Zuchtlinie gilt. Besucher können die historischen Gebäude und die Pferde beobachten, die in verschiedenen Ställen untergebracht sind. Die Anlage umfasst mehrere Hofe, darunter den Josephshof und den Franzenshof. Die Ausblicke auf die Umgebung und die Atmosphäre des Gestüts laden zu einem Besuch ein, der sowohl für Fachleute als auch für die breite Öffentlichkeit geeignet ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gestüt
Erbaut
2009
Denkmalstatus
Nationales Kulturdenkmal

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