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Burgstall Kammerstein

Abgegangene mittelalterliche Burg im Landkreis Roth in Bayern

Der Burgstall Kammerstein ist eine abgegangene Höhenburg auf einem 420 m ü. NHN hohen Ausläufer des Heidenbergs. Er liegt im Pfarrdorf Kammerstein im Landkreis Roth in Bayern. Die Burg stand ursprünglich auf einem Felsplateau und war Teil der umliegenden Reichsstraßen. Sie war ein wichtiger Verwaltungssitz und schützte das Gebiet um Schwabach. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von Ramung I. von Kammerstein erbaut und 1181 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde zwischen 1220 und 1230 ausgebaut, um Schwabach und die drei Reichsstraßen zu schützen. 1235 unterzeichnete Ramung eine Urkunde als Ritter. 1364 verkaufte Johann von Nassau-Hadamar die Burg an Albrecht von Zollern-Nürnberg. 1461 wurde sie durch bayerische Truppen zerstört, und 1523 wurde sie nicht mehr instandgesetzt. Die Ruine der Burg diente nach ihrer Zerstörung als Steinbruch. 1782 brach die markgräfliche Regierung den noch stehenden Bergfried ab. Heute sind nur noch geringe Spuren der einst mächtigen Feste erhalten. Die Gemeinde Kammerstein trägt das Wappen des einstigen Ministerialengeschlechts in ihrer Wappenfahne.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Kammerstein
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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Quellen:Burgstall Kammerstein (CC0-1.0)

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