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Burg Eilsum

abgegangene hochmittelalterliche Häuptlingsburg in Eilsum in der Gemeinde Krummhörn im niedersächsischen Landkreis Aurich

Die Burg Eilsum war eine hochmittelalterliche Häuptlingsburg in Eilsum, einem Ort in der Gemeinde Krummhörn im niedersächsischen Landkreis Aurich. Sie lag auf dem Nordrand der Eilsumer Wurt, einer landwirtschaftlichen Flur, und war Teil einer Niederungsburg. Die Anlage wurde durch eine Ausbuchtung der Wurt erweitert, wodurch eine abgesonderte Burgstelle entstand. Die Burg war vermutlich schon im 12. Jahrhundert vorhanden, als der Sporn der Wurt das Niveau der Oberfläche erreichte. Die Burg war ein Zentrum der lokalen Herrschaft und war von bedeutenden Häuptlingen wie Sibrand von Eilsum und Imelo Edzardisna besessen. Sie spielte eine Rolle in den Fehden zwischen verschiedenen Stämme wie den Ukena und den tom Brok. Zudem wurde sie im 15. Jahrhundert von Sibrand II. an die Cirksena vergeben, deren Häuptling Enno Sibrands Onkel war. Die Burg diente möglicherweise zur Sicherung eines Hafens und war ursprünglich aus Holz gebaut, später in Backsteinbauweise umgebaut. Die Burg Eilsum war ein bedeutender Sitz der Häuptlinge und war Teil der regionalen Geschichte. Die Anlage lag auf der Eilsumer Wurt und war in ihrer Lage strategisch bedeutsam. Die Burgstelle war Teil einer Niederungsburg, die durch die Ausbuchtung der Wurt erweitert wurde. Die Burg war vermutlich ein Schutzort für den Hafen und war im 12. Jahrhundert bereits vorhanden. Die Anlage war Teil der lokalen Herrschaftsstruktur und war in ihrer Bauweise von Holz zu Backstein übergegangen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Krummhörn

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