Burg Jennelt
abgegangene Burg in der ostfriesischen Gemeinde Krummhörn im Landkreis Aurich in Niedersachsen
Die Burg Jennelt war eine abgegangene Burg in der Gemeinde Krummhörn im Landkreis Aurich, Niedersachsen. Sie stand im Ortsteil Jennelt und war im frühen Mittelalter am Ostufer eines Wasserlaufs entstanden, der in die Bucht von Sielmönken floss. Das Burgareal umfasste ein von einer Graft umschlossenes Gelände von 70 mal 70 Metern und lag direkt neben der Kirche in der Mitte der Wurt. Die letzte Reste der Burg wurden 1930 abgerissen. Die Burg war ab dem 15. Jahrhundert Richter- und Häuptlingssitz. Das Geschlecht der Manninga besaß hier ein Steinhaus, das im 16. Jahrhundert durch ein neues ersetzt wurde. Im 18. Jahrhundert lebte Amalia Schönhausen in der Burg, die als Findelkind oder Tochter von Amalie von Preußen und Friedrich von der Trenck galt, was später widerlegt wurde. Die Familie Innhausen und Kniphausen kaufte die Herrlichkeit im 16. Jahrhundert und veränderte das Gebäude. Die Burg Jennelt war ein Zentrum der lokalen Geschichte, mit einer Burgfläche von 70 mal 70 Metern und einer Lage direkt neben der Kirche. Die Familie Manninga war bis ins 16. Jahrhundert präsent, und die Innhausen und Kniphausen übernahmen die Herrlichkeit. Amalia Schönhausen war eine prominente Bewohnerin, deren Herkunft umstritten war. Die Burg wurde im 19. Jahrhundert weiterhin bewohnt, bis die letzte Reste 1930 abgerissen wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Krummhörn
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