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Adămuș
Gemeinde in Rumänien
Adămuș liegt im Kokeltal (Podișul Târnavelor) im Südwesten des Kreises Mureș. Der Ort ist am Fluss Târnava Mică, der Kreisstraße DJ 107 und der Bahnstrecke Blaj–Târnăveni–Praid gelegen. Er befindet sich fünf Kilometer westlich der Stadt Târnăveni und 44 Kilometer südwestlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte und ist Teil der Region Siebenbürgen in Rumänien. Der Ort wurde urkundlich erstmals 1405 erwähnt und wurde von Siebenbürger Sachsen gegründet, die nach Wölz abwanderten. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn dem Stuhlbezirk Dicsőszentmárton an und wurde später dem historischen Kreis Târnava-Mică und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș zugeordnet. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung des Gebiets bis in die Jungsteinzeit hin, und in verschiedenen Dörfern wurden Funde aus unterschiedlichen Zeitaltern entdeckt. Adămuș ist bekannt für seine historischen Kirchen und Denkmäler. Die unitarische Kirche wurde im 16. Jahrhundert errichtet und steht unter Denkmalschutz. Die Kassettendecke der Kirche aus dem Jahr 1526 wurde 1909 in ein Museum in Budapest gebracht. In verschiedenen eingemeindeten Dörfern wie Chinciuș, Dâmbău und Herepea stehen Holzkirchen und andere religiöse Bauten unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle und historische Tradition.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- str. Livezilor, nr. 78, Adămuș, Jud. Mures, Cod poştal: 547015
- Seehöhe
- 290 m
In der Nähe
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