📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Monbijou
abgegangenes Schloss in Berlin
Schloss Monbijou liegt im Berliner Ortsteil Mitte, gegenüber dem Bode-Museum zwischen Spree und Oranienburger Straße. Es wurde 1703 als Lusthaus im Spätbarock errichtet und mehrfach erweitert. 1820 fand hier die Uraufführung von Goethes Faust statt. Das Schloss war bis 1877 Sitz des Hohenzollernmuseums und diente als Sommerresidenz mehrerer Königinnen. 1959 wurde es abgerissen, an seiner Stelle entstand der Monbijoupark. Das Schloss war bis 1877 Residenz der preußischen Königinnen und diente als Kulturzentrum. Sophie Dorothea verwendete den Spiegelsaal für Konzerte und Festlichkeiten, während Friedrich II. die Anlage erweiterte. 1820 brachte Goethes Faust zur Uraufführung. Das Hohenzollernmuseum war bis 1945 in den Räumen untergebracht und verlor nach dem Zweiten Weltkrieg viele seiner Sammlungen. Heute ist der Monbijoupark an der Stelle des Schlosses. Der Park umfasst drei Hektar und beherbergt ein Kinderschwimmbad. Umgebung sind der Monbijouplatz, die Monbijoustraße und die Monbijoubrücke. Die Ruine des Schlosses wurde 1959 abgerissen, doch einige Namen und Plätze erinnern an die Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Ferienhaus
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 1703
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff
In der Nähe
- Hohenzollernmuseum4 m
- Deutsches Museum238 m
- Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum199 m
- Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst219 m
- Pergamonmuseum260 m
- Vorderasiatisches Museum Berlin290 m
QR-Code