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Vorderasiatisches Museum Berlin
Teil der Staatlichen Museen zu Berlin
Das Vorderasiatische Museum Berlin ist ein Teil der Staatlichen Museen zu Berlin und befindet sich im Südflügel des Pergamonmuseums. Es umfasst eine der größten Sammlungen vorderasiatischer Altertümer der Welt und ist seit 2022 aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Ausstellungsfläche beträgt 2000 m² und wird in 14 Sälen präsentiert, wobei die Sammlung auf Funde aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. bis zur islamischen Expansion zurückgeht. Die Sammlung umfasst Exponate aus Irak, Syrien, Türkei, Iran, Libanon und Jordanien. Bekannte Ausstellungsstücke sind das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße von Babylon, das Sanherib Wasserbecken und Teile des Eanna-Tempels. Die Dauerausstellung wird durch die Schließung des Südflügels bis 2037 nicht mehr zugänglich, weshalb eine digitale Dokumentation und ein virtueller Rundgang erstellt wurden. Die Räume des Museums sind mit monumentalen Rekonstruktionen von Toranlagen aus Babylon, Assur und Uruk sowie starken Wandfarben und Gemälden ausgestattet, die die Ausgrabungsstätten zeigen. Die Ausstellungen sind in der historischen Inszenierung von Walter Andrae verankert, die bis heute im Grundsatz erhalten bleibt. Die Sammlung wird ergänzt durch interkulturelle Führungen unter dem Namen „Multaka – Treffpunkt Museum“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1899
In der Nähe
- Pergamonmuseum64 m
- Neues Museum77 m
- Deutsches Museum78 m
- Ausstellungsraum Céline & Heiner Bastian170 m
- Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.122 m
- Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst161 m
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