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Norische Alpen
Die Norischen Alpen bezeichnen je nach historischem Konzept unterschiedliche Abschnitte der Ostalpen, wobei ihre Grenzen und Zuordnungen stark variieren. In der Römerzeit umfassten sie etwa das Gebiet der Provinz Noricum in Tirol und Bayern, während spätere Einteilungen sie zwischen Donau und Drau oder sogar nur südlich des Alpenhauptkamms verorteten. Heute wird der Begriff vor allem in der italienischen und französischen Alpeneinteilung von 1926 genutzt, wo er die östlichen Zentralalpen zwischen Sill und Drau umfasst. Ihre Bedeutung liegt in der historischen und geografischen Vielfalt, die sich in den verschiedenen Konzepten widerspiegelt. So reicht die Spannweite von den römischen Alpen über die Dreiteilung des 19. Jahrhunderts bis hin zur modernen SOIUSA-Einteilung, die nur noch Teile der Gurktaler und Lavanttaler Alpen einbezieht. Der höchste Berg dieser Gruppe ist der Großglockner mit 3798 Metern. Vor Ort bieten die Norischen Alpen je nach Definition alpine Landschaften mit markanten Gipfeln wie dem Eisenhut oder dem Großen Rosennock. Die Region erstreckt sich zwischen Flüssen wie Drau und Mur und umfasst Gebirgszüge wie die Gurktaler oder Zillertaler Alpen, die Wanderern und Naturfreunden unterschiedliche Routen und Aussichten eröffnen.
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