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Mattstedt
Mattstedt liegt im Nordosten des Landkreises Weimarer Land, nahe der Bundesstraße B 87. Der Ort ist Teil der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße und wird durch mehrere Buslinien angebunden, die täglich fahren. Die Verkehrsanbindung ermöglicht eine Verbindung nach Willerstedt und Eckartsberga. Der Name des Ortes stammt aus slawischen Wurzeln, wobei „mät“ für Ernte oder Mähen steht und „stedt“ für eine zentrale Stätte bedeutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mattstedt 1218, wobei Adelsgeschlechter wie die von Matstete eine bedeutende Rolle spielten. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von kirchlichen und adeligen Wurzeln sowie von Ereignissen wie der Thüringer Sintflut und dem Dreißigjährigen Krieg. Mattstedt ist bekannt für die Marienkirche mit historischem Altar, Orgel und Fresken sowie für das Rittergut. Das Kulturzentrum des Ortes ist ein Treffpunkt für Konzerte und Festivals wie das Ilmrockfestival. Zudem gibt es ein Tango-Festival, das ursprünglich im ehemaligen Mühlengut stattfand. Der Ort hat auch eine reiche Geschichte im Zusammenhang mit Goethe und dem Kohleabbau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 499
- Fläche
- 4,92 km²
- Seehöhe
- 160 m
- Bezirk
- Ilmtal-Weinstraße
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