Benediktinerinnenkloster Heusdorf
ehemaliges Benediktinerinnenkloster im Ortsteil Heusdorf der Stadt Apolda in Thüringen
Das Kloster St. Gotthard zu Heusdorf war ein Benediktinerinnenkloster im Ortsteil Heusdorf der Stadt Apolda in Thüringen. Es wurde 1123 gegründet und entwickelte sich zu einem einflussreichen Grundherrn. Im Jahr 1536 wurde es durch die Reformation säkularisiert und in das landesherrliche Amt Heusdorf umgewandelt. Das Amt umfasste ehemalige Klostergüter sowie Dörfer wie Nauendorf, Schöten und Herressen. Das Amt Heusdorf war bis 1818 bestehend und verwaltete die Region, die zuvor zum Herzogtum Sachsen-Weimar gehörte. Es war mehrfach an verschiedene Adelsfamilien verpachtet oder verkauft und blieb bis 1818 eigenständig. Die Verwaltung der Stadt Apolda war ebenfalls dem Amt anvertraut, bis die Region schließlich in andere Amte aufgeteilt wurde. Heute sind nur noch einige frühere Wirtschaftsgebäude erhalten. Die meisten Gebäude wurden im 18. und 19. Jahrhundert abgerissen oder verändert. Die Thüringer Bahn führte 1845 zum Abbruch großer Teile der Anlage. Die historischen Räume und Wege sind nur noch in Form von Ruinen und archäologischen Funden sichtbar. Die Umgebung um Heusdorf besteht aus ländlichen Gebieten und Dörfern, die heute Teil der Stadt Apolda sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Siedlung, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Apolda
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