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Gerbéviller
französische Gemeinde
Gerbéviller liegt im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est, südlich von Lunéville und nordwestlich von Rambervillers. Der Ort befindet sich am Fluss Mortagne, hauptsächlich an dessen linkem Ufer. Er grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Haudonville, Moriviller und Vallois. Die Landschaft um Gerbéviller ist geprägt von flachen Ebenen und fließenden Gewässern, die den Ort und seine Umgebung formten. Gerbéviller wurde erstmals 1149 erwähnt, als eine Burg und eine Stadtmauer gebaut wurden. Der Ort gehörte bis ins 13. Jahrhundert zur Apanage der Söhne des Hauses Châtenois. 1265 wurde ihm eine Verfassung aufgezwungen, und später kam er in den Besitz der Familien Wisse und Tornielle. Während der Belagerung von Moyen 1636 wurde der Ort niedergebrannt, und die Burg wurde 1681 abgerissen, doch die Mauern wurden wieder aufgebaut. 1737 wurde die Baronie Gerbéviller zur Markgrafschaft erhoben, und das Schloss wurde von Germain Boffrand gebaut. Gerbéviller ist bekannt für das Château de Gerbéviller, ein Schloss mit Garten und Pfalzkapelle, sowie den Turm der ehemaligen Kirche Saint-Pierre. Das Schloss wurde stark zerstört, doch die untere Etage wurde wiederhergestellt. Die Gemeinde trug nach der Zerstörung durch die Deutschen im Ersten Weltkrieg zeitweise den Namen „Gerbéviller-la-Martyre“. Auguste Gaudel, ein römisch-katholischer Bischof, wurde hier geboren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Meurthe-et-Moselle
- Seehöhe
- 317 m
- Website
- https://www.gerbeviller.fr
In der Nähe
- château de Gerbéviller195 m
- Haudonville841 m
- Seranville4.2 km
- Fraimbois4.5 km
- Remenoville4.5 km
- Vallois4.6 km
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