Pass Gschütt

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Pass Gschütt

Der Pass Gschütt ist ein Alpenübergang in den Ostalpen, der Salzburg und Oberösterreich verbindet. Auf 957 Metern Höhe überwindet er die Trennung zwischen dem Dachsteingebirge im Süden und den Salzkammergut-Bergen im Norden. Die Passstraße B166 führt von Rußbach am Paß Gschütt im Lammertal nach Gosau im Inneren Salzkammergut und erschließt dabei die Skiregion Dachstein-West. Historisch war der Pass seit dem 16. Jahrhundert ein umkämpfter Grenzpunkt zwischen dem Erzbistum Salzburg und Oberösterreich. Ein Grenzvertrag von 1564 bis 1583 regelte die Verhältnisse, und 1567 wurde ein Grenzstein gesetzt. Ein Wachthaus diente als Bauernlehen, musste Schranken bedienen und Transportlisten führen. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude erneuert, die Bewachung verstärkt und die Straße zeitweise gesperrt, um Schmuggel zu bekämpfen. Heute ist der Pass ein ruhiger Übergang mit Spuren vergangener Zeiten. Wanderer und Skifahrer nutzen die Verbindung zwischen den beiden Bundesländern, während die umliegenden Gebirge mit ihren Ausläufern das Landschaftsbild prägen. Die historische Bedeutung zeigt sich noch in den Überresten des alten Wachthauses und den Spuren der einstigen Salztransporte.

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