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Stadtmauer Voitsberg

Reste einer Stadtbefestigung in der Steiermark

Die Stadtbefestigung Voitsberg liegt im Kainachtal, am Fuße der Straße über die Stubalpe in der Stadtgemeinde Voitsberg. Sie umschließt die Altstadt und ist Teil der historischen Stadtgründung aus dem 13. Jahrhundert. Die Befestigung ist mit der Burgruine Obervoitsberg verbunden und bildete eine gemeinsame Wehrmauer mit der Burg Greißenegg. Die Mauern aus dem 14. Jahrhundert sind in Resten erhalten, besonders im Norden und Nordosten der Stadt. Die Stadtbefestigung entstand um 1200 durch Herzog Leopold VI. und wurde 1245 als civitas urkundlich erwähnt. Der Hauptplatz war der einzige Platz mit einer durchgehend geschlossenen Verbauung und war durch zwei Stadttore abgeriegelt. Im Nordosten befand sich das Spital- oder Tregisttor in Richtung der alten Ansiedlung am Tregistbach. Die Mauerreste und der erhaltene Rundturm an der Südecke Roseggergasse – Schillerstraße sind wichtige Zeugnisse der Verteidigungsanlagen. Die Stadtbefestigung umschließt den Hauptplatz und verbindet sich mit der Burgruine Obervoitsberg. Die Michaelkirche steht an der Kirchengasse südlich des Hauptplatzes, während die heutige Stadtpfarrkirche westlich außerhalb der Altstadt liegt. Die Mauern und Türme bieten einen Blick auf die Kainach und die umliegende Landschaft. Die Altstadt mit ihren Gassen und Plätzen ergänzt die historischen Befestigungsanlagen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtmauer
Ort
Voitsberg
Quellen:Stadtmauer Voitsberg (CC0-1.0)

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