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Burgruine Obervoitsberg
Burg in Österreich
Die Burgruine Obervoitsberg liegt im Norden der Stadtgemeinde Voitsberg in der Steiermark. Sie wurde im 12. Jahrhundert auf einem breiten Bergrücken errichtet und war Teil der Stadtbefestigung. Die Burg war ursprünglich ein rechteckiger Bau mit einem Festen Haus als Ersatz für den fehlenden Bergfried. Im Norden gab es einen Zugang über eine Zugbrücke, der später durch einen Zugang im Westen ersetzt wurde. Die Anlage war bis ins 19. Jahrhundert als Landgericht und Verwaltungsstätte wichtig. Die Burg war im 12. und 13. Jahrhundert Sitz eines Landesgerichts und Mittelpunkt eines landesfürstlichen Amtes. Sie gehörte verschiedenen Adelsfamilien und wurde mehrfach verpfändet. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg durch die Anpassung an neue Waffentechnik erweitert. Ab dem 18. Jahrhundert wurde sie als baufällig angesehen, und nach einem Brand im Jahr 1798 wurde sie endgültig aufgegeben. 1910 gelangte die Ruine in den Besitz der Stadt Voitsberg und dient seit 1960 als Bühne für die Burghofspiele. Im Bereich der Ruine gibt es noch Reste einer Ringmauer, die an die Stadtmauern angrenzte. Ein Zwinger mit Rundturm sicherte die Burg im südlichen Teil. Im Norden gab es einen Turm, dessen Reste in der Mauer eingebaut sind. Der Burghof enthielt eine Zisterne, die vom Tregistberg mit Wasser versorgt wurde. Die Anlage umfasst verschiedene Bausubstanzen, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Die Hänge des Burgberges wurden in jüngerer Zeit als Landschaftspark mit Weingarten umgestaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Voitsberg
- Adresse
- Schloßberggasse
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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