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Hammaburg
abgegangene Niederungsburg, Namensgeber Hamburgs
Die Hammaburg war eine Niederungsburg aus der frühen Karolingerzeit, die den Namen der heutigen Stadt Hamburg begründete. Sie lag in der Alsterniederung, südlich der Petrikirche auf dem Hammaburg-Platz, und war verkehrsgünstig an der Alstermündung in die Elbe gelegen. Die Anlage bestand aus drei Phasen, wobei die erste im 8. Jahrhundert als sächsischer Adelssitz errichtet wurde. Die zweite Phase, um 817–822, war größer und unter karolingischem Einfluss, während die dritte um 900 die größte Ausdehnung erreichte. Die Hammaburg war ein bedeutender Handelsort, der durch ihre Lage an Handelswegen wie dem Ochsenweg attraktiv war. Sie wurde erstmals 834 schriftlich erwähnt, als der Missionar Ansgar sie besuchte. Die Burg war mehrfach Ziel von Wikingerangriffen, die zu Zerstörungen führten. Nach dem Abriss der Burg um 1000 wurde das Gelände von der Kirche übernommen, und die Verteidigung übernahm der Heidenwall. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Anlage in drei Phasen gebaut und zerstört wurde, wobei die dritte Phase die größte und letzte Ausbaustufe darstellte. Auf dem heutigen Hammaburg-Platz wurden die Überreste der Hammaburg gefunden, wobei die Ausgrabungen von 2005–2006 die drei Phasen der Anlage klärten. Die Funde belegen, dass die Burg in mehreren Phasen errichtet und zerstört wurde, wobei die dritte Phase die größte Ausdehnung erreichte. Die Grabungen ermöglichten die Erforschung der Anlage und zeigten, dass die Hammaburg bis um 1000 bestand. Das Gelände wurde später von der Kirche übernommen und zum Sitz des Erzbistums gemacht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 800
In der Nähe
- Stadtbefestigung Hamburg15 m
- Bischofsturm (Hamburg)21 m
- Heidenwall27 m
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