Valdisotto
italienische Gemeinde
Valdisotto liegt in der Lombardei, etwa 60 Kilometer nordöstlich von Sondrio, an der Adda. Die Gemeinde ist Teil der Comunità Montana dell'Alta Valtellina und grenzt an Bormio, Grosio, Sondalo, Valdidentro und Valfurva. Im Osten verläuft der Nationalpark Stilfserjoch, und im Süden verbindet der Valdisotto das Bormio-Becken mit dem Veltlin, dem Comer See und der Poebene. Die Gemeinde besteht aus mehreren Fraktionen und hat eine Bevölkerung von etwa 3529 Einwohnern. Valdisotto wurde im Mittelalter von der Abtei des Heiligen Columbanus aus Bobbio besessen. 1987 wurde die Gemeinde von einem schweren Hochwasser und einem Erdrutsch stark getroffen. Der Erdrutsch zerstörte den Ort Sant’Antonio Morignone und führte zu über 50 Todesfällen. Der Weiler Aquilone war besonders betroffen, da er nicht evakuiert wurde. Die Kirche von San Bartolomeo de Castelàz wurde durch die Lage leichter geschützt. Valdisotto ist bekannt für seine Skigebiete, darunter das von Oga und Bormio. Im Ortsteil Oga gibt es die Pfarrkirche Heiligen Lorenzo und Columban, die in der Region verehrt werden. Im Ortsteil Cepina steht das Beinhaus, ein Nationaldenkmal aus dem 18. Jahrhundert, das von künstlerischen Meistern geschaffen wurde. In Oga werden im August große Feuer zur Erinnerung an den Heiligen San Lorenzo entzündet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Sondrio
- Seehöhe
- 1141 m
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