Burg Mellnau

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Burg Mellnau

Burgruine in Deutschland

Die Burg Mellnau ist eine Ruine einer Gipfelburg auf einem Berg oberhalb des Ortes Mellnau, einem Stadtteil von Wetter im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Sie wurde erstmals 1263 als „Elenhouch“ erwähnt und später als „Elnhoch“ bezeichnet. Der Name „Mellnau“ setzte sich erst um 1500 durch. Die Burg wurde vermutlich von Mainzer Erzbischof Siegfried III. von Eppstein um 1248 errichtet, um den Schutz des Stifts Wetter zu gewährleisten. Der 19 Meter hohe Bergfried wurde zwischen 1329 und 1331 gebaut. Die Burg war bis 1301 im Machtbereich des Erzbistums Mainz und wurde mehrfach verpfändet. 1342 wurde sie durch den Mainzer Erzbischof Heinrich III. von Virneburg wieder erworben. 1464 wurde sie an die Landgrafen von Hessen verpfändet und blieb danach hessisch. Sie verlor ihre militärische Bedeutung und wurde ab 1510 nicht mehr als Sitz des Amtmanns genutzt. Die Anlage verfiel allmählich und wurde im 19. Jahrhundert privates Eigentum. Die Ruine umfasst eine fast ovale Kernburg mit einer erhaltenen Ringmauer. Im Südwesten gibt es eine jüngere Toranlage, während das ursprüngliche Tor östlich des Bergfrieds lag. Im Norden wurde die Ringmauer zur Schildmauer ausgebaut. An der Südostseite steht die Ruine des Palas. Der runde Bergfried, erbaut um 1329, ist freistehend im Ostteil der Kernburg und dient heute als Aussichtsturm. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der Landschaft um Wetter.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kulturerbestätte, Burg, Ruine, Burgruine
Ort
Wetter
Erbaut
1300
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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