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Margarethenkirche Voitsberg
Ehemalige Pfarrkirche von Voitsberg. Wurde 1890 abgetragen
Die Margarethenkirche stand in Voitsberg, in der Katastralgemeinde Tregist, an der Schießplatzstraße. Sie war lange Zeit die Pfarrkirche der Stadt und wurde erstmals 1103 urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde sie im Osten durch einen Chor erweitert, und 1513 wurde die Michaelkirche zur neuen Pfarrkirche ernannt. Die Kirche stand bis 1890, als sie aufgrund des Braunkohlebergbaus abgetragen wurde. Die Kirche war 16 Meter lang und 8 Meter breit, mit einem romanischen Langhaus und spätgotischem Chor. Im Turm hingen drei Glocken, darunter eine aus dem Mittelalter. Der Hauptaltar wurde 1727 barockisiert, und im Erdgeschoß des Turms befand sich eine Taufkapelle. Die Kirchenfenster wurden im 18. Jahrhundert barockisiert, und das Gewölbe war mit Fresken geschmückt. Die Friedhofskapelle stand an der nördlichen Chormauer und war dem heiligen Wolfgang geweiht. Heute steht an der ehemaligen Kirche eine Erinnerungs- und Gedenkstätte, die aus einem Bildstock und kreuzförmig aufgestellten Tischen besteht. Sie markiert den Standort der Kirche und informiert über ihre Geschichte. Auf dem Gelände sind Schaukästen mit Bildern und Beschreibungen der alten Kirche zu finden. Die Gedenkstätte wurde 2004 eröffnet und dient der Erinnerung an die Margarethenkirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Kirchengebäude
- Ort
- Voitsberg
In der Nähe
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