📷 Bild: Wikimedia Commons
Daneș
Gemeinde in Rumänien
Daneș liegt im Tal der Târnava Mare, in der Mitte Siebenbürgens, etwa sieben Kilometer östlich der Kleinstadt Sighișoara. Der Ort ist Teil des Kreises Mureș und umgeben von flacher Landschaft, die von Weinbau und landwirtschaftlichen Flächen geprägt ist. Die Gemeinde ist über die Nationalstraße 14 gut angeschlossen und hat einen Zugang zur Bahnstrecke Teiuș–Brașov. Daneș wurde erstmals 1348 als Danus urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich dem Kloster Kolozsmonostor an. Im 14. Jahrhundert wurde der Ort dem Königsboden zugeordnet und wurde eine freie Gemeinde der Siebenbürger Sachsen. Im Laufe der Zeit wurde der Ort durch die Einwanderung von Rumänen und Roma neu besiedelt. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Kriegen, Epidemien und dem Wandel der Bevölkerungsstruktur. Daneș ist bekannt für seine evangelische Saalkirche, die im 16. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde, sowie die rumänisch-orthodoxe Kirche „Sfântul Nicolae“, die 1796 eingeweiht wurde. Zudem sind noch Reste der Befestigungsanlagen erhalten. Die Gemeinde ist ein Zentrum für die kulturelle und religiöse Vielfalt der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Principală, nr. 390, Daneș, Jud. Mureș
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