Johanniterkommende St. Johann und Cordula

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Johanniterkommende St. Johann und Cordula

Kommende des Johanniterordens in Köln

Die Kommende St. Johann und Cordula war eine Niederlassung des Johanniterordens in Köln. Sie entstand 1239 und wurde 1263 erweitert. Die Kirche stand in der Altstadt-Nord, westlich vom Weingarten, wo 1278 Gebeine der Heiligen Cordula gefunden wurden. Die Kapelle wurde 1331 neu gebaut und bis 1388 erneuert. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1571 nach einem Plan von Arnold Mercator. Die Kirche war gotisch mit einem steilen Satteldach, einem dreijochigen Langhaus und einem Langchor. Sie hatte ein nördliches Seitenschiff mit Zeltdächtern und Strebepfeilern. Die Westfront trug ein sechseckiger Treppenturm. Vor der Mauer stand ein Passionskreuz mit Folterwerkzeugen. Die Kirche war für die Konventmitglieder wichtig und hatte eine zentrale Stellung in der Kommende. Nach der Säkularisation 1798 wurde der Gottesdienst eingestellt, die Kommende 1802 aufgelöst und die Kirche 1807 abgerissen. Reliquien kamen in die Kirche St. Remigius. Die Johanniter werden heute an der Johannisstraße und dem Johannishaus in der Altstadt-Nord erinnert. Die Jakordenstraße wurde 1846 nach der Heiligen benannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Altstadt-Nord

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