📷 Bild: Wikimedia Commons
Heilig Blut
Kirchengebäude in München
Heilig Blut ist eine katholische Pfarrkirche im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Sie gehört zum Pfarrverband St. Gabriel-Hl. Blut und steht als bayrisches Baudenkmal unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde 1934 nach Plänen von Hans Döllgast errichtet und 1943 durch Bombenangriffe bis auf die Mauern zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1950 unter der Leitung des gleichen Architekten. Die Kirche ist 40 Meter lang, 16 Meter breit und 9 Meter hoch. Die Kirche wurde 1934 in acht Monaten gebaut und von Kardinal Faulhaber geweiht. Sie erhielt eine Reliquie des heiliggesprochenen Konrad von Parzham. 1951 bis 1952 war Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI., Kaplan in der Pfarrei. Die Kirche wurde 2018 mit St. Gabriel zu einem Pfarrverband vereinigt. In der Kirche befinden sich verschiedene künstlerische Werke, darunter ein Mosaik von Günther Graßmann, die Ölberggruppe von Oswald Hofmann und Hochaltargemälde von Albert Burkart. Im Altarraum steht ein Steinaltar von Max Faller, und das Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“ wurde 2009 von Joseph Alexander Henselmann geschaffen. Die Orgel wurde 2004 von Johannes Führer gebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Scheinerstraße 12
- Erbaut
- 1934
- Architekt
- Hans Döllgast
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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