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Friedhof Bogenhausen
Friedhof in Deutschland
Der Friedhof Bogenhausen, auch als Friedhof St. Georg bekannt, liegt am rechten Isar-Hochufer im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Er umschließt die spätbarocke Kirche St. Georg und besteht aus drei Gräberfeldern. Der südliche Teil gehört der Pfarrkirchenstiftung Heilig Blut, der nördliche Teil sowie Mauergräber und Urnennischen der Landeshauptstadt München. Der Friedhof wurde im 9. Jahrhundert angelegt und wurde 1952 komplett neu gestaltet. Der Friedhof ist besonders für seine historische Bedeutung bekannt, da er seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die letzte Ruhe zahlreicher prominenter Künstler und Persönlichkeiten fand. Etwa 208 Grabplätze sind vorhanden, die unter speziellen Voraussetzungen erworben werden können. Bekannte Grabstellen sind beispielsweise die von Zita Zehner, einer Politikerin, deren Grabstelle 2011 aufgelöst wurde. Auf dem Friedhof dominieren schlichte Grabsteine und schmiedeeiserne Grabkreuze, was ihn von anderen, prunkvollen Friedhöfen abhebt. Die Ruhezeit für Leichen und Aschen beträgt 15 Jahre. Die Grabstätten sind oft kleine, bescheidene Gräber, die den Alltag der Beerdigten widerspiegeln. Die Umgebung um den Friedhof ist geprägt von der Kirche St. Georg und dem Kirchplatz, der den Friedhof umgibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Denkmalensemble, Friedhof
- Ort
- Bogenhausen (Stadtbezirk)
- Adresse
- Bogenhauser Kirchplatz
- Erbaut
- 900
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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- St. Georg (Bogenhausen)3 m
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