📷 Bild: Wikimedia Commons
Fischa
Die Fischa ist ein rechter Nebenfluss der Donau in Niederösterreich, der auch als Kalte Fischa oder Fischa-Dagnitz bekannt ist. Sie entspringt in Haschendorf, einem Ortsteil von Ebenfurth, und durchfließt das Steinfeld, bevor sie bei Fischamend in die Donau mündet. Der Fluss ist trotz seiner Kürze wasserreich, da er von Tiefquellen des Wiener Beckens gespeist wird und sich in zwei Arme teilt. Der Fluss prägt eine Flusslandschaft mit ausgedehnten Wiesen, einzelnen Bäumen und Sümpfen im Unterlauf. Historisch bedeutsam ist die Fischa durch ihre Nutzung für industrielle Zwecke, etwa durch die Textilfabrik Marienthal oder die Papierfabrik Klein-Neusiedl. Mit einer durchschnittlichen Wassermenge von 7,5 Kubikmetern pro Sekunde bei Fischamend ist sie ein wichtiger Wasserlauf in der Region. Entlang der Fischa finden sich Augebiete wie die Fischaradln, ein historisches Feuchtgebiet. Die Neue Fischa versorgt den Pottendorfer Schlosspark und speiste früher die Schlossmühle sowie die Kotzenfabrik Schaumann. Der Name Fischa geht auf ein Diplom aus dem Jahr 1063 zurück, das den Fluss als „iuxta flumen Fisek“ erwähnt.
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