📷 Bild: Wikimedia Commons
Ileanda
Gemeinde in Rumänien
Ileanda liegt im Nordosten Rumäniens in der Region Transsilvanien, im Kreis Sălaj. Der Ort umfasst dreizehn Dörfer, darunter Bizușa-Băi, Bârsăuța und Dăbiceni. Die Gemeinde ist umgeben von Waldgebieten und liegt in einer bergigen Landschaft. Die Nachbargemeinden sind in der Region verstreut, und der Ort ist von einer natürlichen Umgebung geprägt, die durch Flüsse und Wälder bestimmt wird. Die Geschichte von Ileanda reicht bis in die dakerische Zeit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort von jüdischen Siedlern geprägt, die eine bedeutende Rolle in der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung spielten. In der Zwischenkriegszeit gab es eine Yeshiva, und Zionistische Aktivitäten begannen in den 1920er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Juden deportiert, doch einige konnten fliehen, darunter der Rabbi József Paneth. Ileanda ist bekannt für seine Holzkapellen, darunter die aus dem 17. Jahrhundert stammende Kapelle in Ileanda und die in Negreni sowie Răstoci. Zudem gibt es den Wald „La Castani“, ein Naturreservat, und die Măgurici-Höhle, ebenfalls ein Schutzgebiet. Diese Bauwerke und Naturdenkmäler prägen das Bild der Gemeinde und sind Teil ihrer kulturellen Identität.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sălaj
- Adresse
- Str. 1 Decembrie 1918, nr.43, judeţul Sălaj
- Website
- http://www.ileanda.ro/
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