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Fort IX der Festung Warschau
Fort in Warschauer Verteidigungsring
Das Fort IX der Festung Warschau, auch als Fort „Czerniaków“ bekannt, ist eines der 19 Artillerieforts des äußeren Verteidigungsringes der Festung Warschau. Es liegt in Sadyba, einem Wohngebiet im Warschauer Stadtteil Mokotów. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert errichtet und ist heute als Denkmal unter der Nummer 807 geschützt. Sie befindet sich an der Powsińska-Straße und wurde umgeben von einem Wassergraben, der bis heute erhalten bleibt. Das Fort war Teil der Verteidigungsstruktur der Festung Warschau und lag zwischen den Forts VIII und X. Die Hauptverteidigungsrichtung lag nach Südosten in Richtung des Schlosses Wilanów, das etwa zwei Kilometer entfernt liegt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort im September 1939 von deutschen Truppen erobert. 1944 stand es während des Warschauer Aufstands unter polnischer Kontrolle, bis eine deutsche Bombe den Raum der Kasematten traf und 16 Soldaten töten konnte. Nach dem Krieg wurde der westliche Teil des Geländes bis 1990 von der polnischen Armee genutzt. Das Fort beherbergt heute zwei Museen, darunter das Muzeum Polskiej Techniki Wojskowej und das Katyń-Museum Warschau. Die Anlage umfasst einen Park und ein Gelände, das heute von einer Schule genutzt wird. Die Powsińska-Straße durchschneidet das Fort und verbindet es mit dem Schloss Wilanów. Die rückwärtigen Bereiche des Forts wurden zu Wohngebieten und einem Park umgestaltet, der nach dem Offizier Czesław Szczubełek benannt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Baudenkmal, Fort
- Ort
- Mokotów
- Adresse
- Powsińska
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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