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Magdalenerinnen-, dann Dominikanerinnenkloster St. Magdalena, Speyer
Kloster und Kirchengebäude in Speyer
Das Kloster St. Magdalena in Speyer wurde 1228 von Reuerinnen gegründet und 1304 in den Dominikanerorden aufgenommen. Es liegt nördlich des Speyerer Doms und ist heute als Denkmalzone geschützt. Die Anlage umfasst ein spätgründerzeitliches Torhaus, eine historische Stadtmauer mit Grabkreuzen und ein ehemaliges Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert. Die Klosterkirche St. Maria Magdalena datiert aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert mit Hochaltar und Seitenaltären ausgestattet. Das Kloster spielte eine zentrale Rolle in der katholischen Bildung und betreute bis 1937/38 Schulen in Speyer und anderen Städten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weitere Bildungseinrichtungen eingerichtet, die später geschlossen oder an andere Träger abgegeben wurden. Die Schwestern leiteten bis 2010 die Bildung in der Region und betreiben heute eine Ganztagsgrundschule mit musikalischem Schwerpunkt. Die Klosteranlage bietet einen weiten Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Die Klosterkirche beherbergt eine Kopie des verbrannten Speyerer Gnadenbildes sowie eine Madonna, die von Domherr Karl Joseph von Mirbach gestiftet wurde. Die historischen Gebäude und die Kirche sind Teil der kulturellen und religiösen Landschaft Speyers.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Abteikirche
- Ort
- Speyer
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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