📷 Bild: Wikimedia Commons
Soboth
Soboth ist ein Ort in der Weststeiermark, der zur Marktgemeinde Eibiswald gehört und an der Koralpe liegt. Der Ort grenzt im Süden an Slowenien und im Westen an Kärnten und wird von den Bächen Krumbach und Feistritz durchflossen. Zwei markante Berge prägen das Bild: der Narrenfelsen mit 1490 Metern und der Gradischkogel mit 1389 Metern. Das Gebiet gehört zum Landschaftsschutzgebiet Nr. 3 „Soboth-Radlpass“, das von ausgedehnten Wäldern, Wiesen und Streuobstwiesen geprägt ist. Der Ort blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sein Name leitet sich vom slawischen Wort für Bach oder Wasserfall ab, was auf die tiefen Täler der umliegenden Gewässer verweist. Im Mittelalter wurde Soboth erstmals urkundlich erwähnt, und im 17. Jahrhundert entstand hier eine Glashütte, die bis ins 19. Jahrhundert Spiegel herstellte. Diese Hütte, die „Künburger Hütte“, war einst so bekannt, dass ihre Spiegel sogar im Spiegelsaal des Kremls zu finden waren. Heute bietet Soboth eine unberührte Naturlandschaft mit Wanderwegen durch Wälder und entlang der Bäche. Die geschützten Flächen des Landschaftsschutzgebiets laden zum Verweilen ein, während die historischen Spuren wie die Reste der Glashütte an die industrielle Vergangenheit erinnern. Die umliegenden Berge wie der Dreieckkogel bieten zudem Aussichtspunkte in eine weite, grüne Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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