Schloss Einhausen
abgegangenes Schloss in der niederbayerischen Gemeinde Atting im Landkreis Straubing-Bogen
Das Schloss Einhausen war ein abgegangenes Bauwerk nordöstlich des gleichnamigen Gemeindeteils in der Gemeinde Atting im Landkreis Straubing-Bogen. Es wurde als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7141-0171 geführt. Die Anlage umfasste einen Turmhügel aus spätem Mittelalter und früher Neuzeit, einen Wassergraben sowie archäologische Funde im Bereich des Wirtschaftshofs und der zugehörigen Mühle. Das Schloss war seit 1270 urkundlich bekannt, als Otto von Straubing die curia zu Einhausen erhielt. Im 15. Jahrhundert wurde es von Niclas Hainrichtstorfer erwähnt, und seine Witwe wurde 1449 als Herrin genannt. Im 16. Jahrhundert war Einhausen Teil der Herrschaft Rain. 1643 wurde es an die Herren von Baumgarten verkauft, und 1738 gab es Aussichten auf einen Wiederkauf durch die Leublfinger. Die Anlage umfasste ein zweigeschossiges Hauptgebäude mit Schornstein und Wirtschaftsgebäuden nach Norden. Eine Mauer mit Eingangstor und Mannpforte schloss das Anwesen ab. Innerhalb der Ummauerung lag ein großer Nutzgarten. Die Radierung aus dem Jahr 1721 zeigt vermutlich den Bauernhof oder die Taverne, nicht die abgegangene Veste. Die Umgebung umfasste eine Mühle und weitere bäuerliche Gebäude.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Atting
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