Tábor

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Jihočeský krajBezirk Jihočeský kraj

Tábor

Gemeinde in Tschechien

Tábor ist eine Stadt in der Südböhmischen Region Tschechiens mit etwa 35.000 Einwohnern. Sie war Zentrum der radikalen hussitischen Bewegung, insbesondere der Taboriten, die 1420 auf dem Berg Kotnov eine Gemeinde gründeten. Die Stadt verlor ihren revolutionären Charakter 1437 und wurde in das bestehende System integriert. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Tábor zu einer Handels- und Handwerkerstadt, während der Dreißigjährigen Krieg wurde sie mehrfach belagert und zerstört. In der Zeit der Nationalen Wiedergeburt der Tschechen wurde die Stadt zu einem kulturellen Zentrum, wobei 1862 ein tschechischsprachiges Gymnasium gegründet wurde. Tábor ist bekannt für sein historisches Stadtzentrum, das 1961 zum städtischen Denkmalreservat erklärt wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Barockschloss Měšice, das Hussitenmuseum, die unterirdischen Gänge und die Burg Kotnov. Die Stadt ist auch Ausrichtungsort mehrerer internationaler Sportveranstaltungen, darunter das Cyklokros Tábor, das Teil des Weltcups im Cyclocross ist. Regelmäßig findet zudem das Mighty Sounds-Musikfestival statt, das Punk- und Rockmusik präsentiert. Die Stadtgliederung umfasst mehrere Ortsteile und Grundsiedlungseinheiten. Tábor ist Partnerstadt von Konstanz, Dole, Orinda, Wels, Škofja Loka, Nové Zámky und Schmalkalden. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die sich bis in die Zeit der hussitischen Bewegung und die Nationalbewegung der Tschechen erstreckt. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region umfassen Jan Žižka, Andreas Prokop und Edvard Beneš.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Bezirksstadt, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Tábor
Seehöhe
437 m

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