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Husitské muzeum v Táboře
Museum in Tschechien
Das Husitské muzeum in Tábor ist eine staatliche Museumsinstitution und dokumentiert die Geschichte des Husitenbewegung, der Stadt Tábor und der Region Táborsko. Es verwahrt 450.000 Sammlungsstücke aus verschiedenen Bereichen wie Archäologie, Geschichte und Kunst. Die Hauptausstellung befindet sich im gotischen Rathaus auf dem Žižkov-Platz, das selbst eine bedeutende kulturelle Denkmal mit einem großen gotischen Saal ist. Die Ausstellung „Husité“ zeigt die Geschichte der Bewegung und gibt Einblick in das mittelalterliche Kellerwesen der Stadt. Das Museum verwaltet zudem den ehemaligen Barockklöster Augustinianer auf dem Mikuláš-z-Husi-Platz, wo das Museumsleitungssitzt und die Lagerhallen untergebracht sind. Teil des Komplexes ist die Galerie Ambit und der im Jahr 2019 rekonstruierte Garten. Zudem betreut es die Ruinen des Burg Kotnov mit der erhaltenen Türme und die Bechyňská Brána. Die Ausstellung „Tábor, pevnost spravedlivých“ ist hier zu besichtigen. Besucher können sich in den Räumen des Museums über die Geschichte der Stadt und des Husitenbewegung informieren. Die Ausstellungen umfassen sowohl archäologische Funde als auch historische Dokumente. Zudem ist das Museum mit dem Husovým domem in Kostnici verbunden, wo Jan Hus lebte. Die Sammlungen entstanden im 19. Jahrhundert durch die Arbeit von Kantoren und wurden 1878 offiziell gegründet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Erbaut
- 1878
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