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Gasometer
Die vier erhaltenen Gasometer in Wien-Simmering sind weithin sichtbare Relikte des ehemaligen Gaswerks Simmering, das von 1899 bis 1975 in Betrieb war. Ursprünglich als Niederdruckspeicher für Stadtgas aus Kohle gebaut, dienten sie der Versorgungsschwankungen im Wiener Gasnetz. Die zylindrischen Behälter mit je 90.000 Kubikmeter Fassungsvermögen und etwa 70 Metern Höhe sind von einer markanten Ziegelfassade umgeben und gelten seit jeher als Wahrzeichen des 11. Bezirks. Nach der Stilllegung wurden die Gasometer zwischen 1999 und 2001 zu einem vielseitigen Kultur- und Wohnkomplex umgebaut. Heute beherbergen sie ein Entertainmentcenter, Wohnungen, ein Studentenheim und eine Veranstaltungshalle. Die revitalisierten Räume ziehen nicht nur Touristen an, sondern auch Architekturexperten, die die historische Industriearchitektur studieren. Vor Ort prägen die gewaltigen Zylinderfassaden das Bild, während im Inneren moderne Nutzungen mit den erhaltenen Industrieelementen kontrastieren. Die umliegenden Freiflächen und Wege erschließen das Gelände, das trotz seiner industriellen Vergangenheit heute ein lebendiger Ort mit kultureller und urbaner Nutzung ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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