Flugplatz Peenemünde

📷 Bild: Wikimedia Commons

Mecklenburg-VorpommernLandkreis Vorpommern-Greifswald

Flugplatz Peenemünde

Flugplatz in Deutschland

Der Flugplatz Peenemünde liegt nördlich des gleichnamigen Ortes und wurde 1938 als Flugplatz für die Luftwaffe eingerichtet. Er verfügt über eine betonierte Piste und war bis 1990 militärisch genutzt. Der Platz war während des Zweiten Weltkrieges zentral für Tests von Raketen und Flugzeugen, darunter die V1 und V2. Nach Kriegsende wurde er von der Sowjetunion besetzt und bis 1947 zerstört. Ab 1949 wurde das Gelände wiederhergestellt und für Jagdflieger genutzt, darunter MiG-15 und MiG-17. Der Flugplatz war bis 1990 von der NVA genutzt und beherbergte unter anderem MiG-23. 1965 wurde die Startbahn um 300 Meter verlängert, und 1985 auf 2400 Meter. Im Jahr 1989 gab es Funkfeuer und Radar-Systeme, darunter das Landesystem PRMG. Nach der Wende diente der Platz als Abstellplatz für Militärfahrzeuge. Heute werden Rundflüge und Bustouren angeboten, bei denen die Bunker und Abschussrampen der V1 besichtigt werden können. Heute ist der Flugplatz Standort von Flugschulen und beherbergt die Aero L-39 Albatros, die als Strahltrainer und Zielschleppflugzeug eingesetzt wird. Seit 2010 ist die L-39 wieder stationiert. Zudem wird ein Raumflugzeug von POLARIS im Auftrag der Bundeswehr am Flugplatz getestet. Die Umgebung umfasst den Greifswalder Bodden und die einstigen militärischen Anlagen, die heute als touristische Sehenswürdigkeiten dienen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Sonderlandeplatz
Ort
Peenemünde
Erbaut
1938
Seehöhe
7 m

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