📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Hallerstein
Schlossruine in Hallerstein, ein Gemeindeteil von Schwarzenbach an der Saale im oberfränkischen Landkreis Hof
Schloss Hallerstein ist eine Ruine im Gemeindeteil Hallerstein von Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof. Die Ruine liegt auf dem Schlossberg, der von einer Mauer im Osten gesichert war. Der Ort wurde erstmals 1439 urkundlich erwähnt und war bis 1563 Sitz der Familie von Sparneck. Die Familie Haller von Hallerstein interessierte sich 1562 für den Kauf, doch der Verkauf scheiterte. 1835 brannte die Ruine aus, und 1887 wurde ein Schutzgebäude über dem Keller errichtet. Die Ruine beherbergt ein Heimatmuseum im wiederaufgebauten Ostteil, der als eingeschossiges Gebäude erhalten ist. Der Westteil ist zerstört. Unter dem Gebäude befindet sich ein großer Keller mit Tonnengewölbe. Die Reste des Schlosses sind ein Baudenkmal und wurden von Johann Christoph Stierlein detailliert gezeichnet. Die Pfarrkirche Hallerstein war Teil des gesicherten Areals und entstand aus der Burgkapelle. Die Schlossruine grenzt direkt an die Kirche und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Auf dem Bergsporn ist ein rechteckiges Gebäude erhalten geblieben, das den Rest des Hauptgebäudes darstellt. Ein Turm stand ursprünglich dort. Die Ruine ist Teil der historischen Landschaft und dokumentiert die Entwicklung von Burg und Dorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Schwarzenbach an der Saale
- Adresse
- Hallerstein 53
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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