Rittergut Schwarzenbach
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Schwarzenbach liegt in der Stadt Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof. Es begann als niederadeliger Ansitz namens Unterhof und wurde später von der Familie von Schönburg-Waldenburg als Schloss neu errichtet. Heute ist es das Rathaus der Stadt und ein Teil des historischen Stadtbildes. Die Anlage war Teil der Vogtländischen Ritterschaft und hatte Rechte wie Schriftsässerei, Obergerichts- und Gemeindeherrschaft sowie Patronatsrecht über die St.-Gumbertus-Kirche. Das Rittergut Schwarzenbach war bis 1570 in Besitz der Familie von Hirschberg, bis Christoph von Rothschütz es erwarb. Kaspar Urban von Feilitzsch kaufte es 1623 und veräußerte später ein Waldgebiet an die Markgrafen. Die Güter kamen 1706 an die Grafen von Schönburg-Waldenburg, die ein Schloss als Sommersitz errichteten. Die Familie übte bis 1836 Patrimonialrecht aus und gründete 1845 eine Krankenheilanstaltsstiftung. Das Rittergut hatte auch Besitz in Nonnenwald und Stobersreuth. Das Rathaus und das Nachbargebäude in Ludwigstraße 4 und 6 sind Baudenkmäler mit Elementen des 17. Jahrhunderts. Sie bilden den Südwesten des ehemaligen Rittergutgeländes. Die Anlage umfasste mehrere Rittersitze und war Teil der Altstadt. Die Geschichte des Ritterguts ist eng mit der Entwicklung der Stadt Schwarzenbach an der Saale verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Schwarzenbach an der Saale
- Adresse
- Ludwigstraße 4
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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