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Weil
oberbayerische Gemeinde im Landkreis Landsberg am Lech
Weil liegt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech, etwa neun Kilometer nordöstlich der Kreisstadt. Der Ort wird von der Verlorenen Bach, im Unterlauf als Friedberger Ach bekannt, in süd-nördlicher Richtung durchflossen. Nachbargemeinden umschlingen Weil im Uhrzeigersinn von Norden: Prittriching, Egling an der Paar, Geltendorf, Eresing, Windach, Penzing, Kaufering und Scheuring. Die Gemeinde umfasst sechs Gemarkungen und 14 Gemeindeteile, darunter Pfarrdörfer und Einöden, die historisch bedeutsam sind. Der Name Weil stammt aus römischer Zeit und wurde ursprünglich als Villa bezeichnet. Bis zur Gemeindegründung gehörte der Ort zum Rentamt München und zum Landgericht Landsberg. Im Jahr 1818 wurde die Gemeinde durch das Gemeindeedikt geschaffen. 1972 entstand die heutige Gemeinde durch die Einbindung mehrerer kleinerer Orte. Die Geschichte von Weil ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben und kulturellen Ereignissen, die bis in die Gegenwart reichen. Weil ist für seine archäologischen Funde bekannt, insbesondere die Ausgrabungen von steinzeitlichen Feuchtbodensiedlungen im Tal des Verlorenen Bachs. Im Gemeindeteil Schwabhausen gibt es einen KZ-Friedhof mit Sammelgräbern, an dem im Zweiten Weltkrieg viele Gefangene starben. Die Gemeinde hat Gedenksteine errichtet, auf denen jüdische Inschriften zu finden sind. Zudem sind mehrere Baudenkmäler und Bodendenkmäler sowie kulturelle Veranstaltungen Teil des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Landsberg am Lech
- Seehöhe
- 587 m
- Website
- https://www.weil.de/
In der Nähe
- Prähistorische Siedlung Pestenacker4.0 km
- Penzing5.0 km
- Kaufering4.5 km
- Bodendenkmal in Kaufering, #D-1-7931-01614.3 km
- Schloss Lichtenberg4.9 km
- Bodendenkmal in Scheuring, #D-1-7831-00474.9 km
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