Manduel

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Manduel

französische Gemeinde

Manduel liegt in der Ebene des Flusses Vistre und in den Costières. Die Gemeinde befindet sich neun Kilometer südöstlich von Nîmes und grenzt an Marguerittes, Redessan, Beaucaire, Bellegarde, Bouillargues und Rodilhan. Die Region ist von Wäldern, sanften Hügeln und Teichen mit Fischen umgeben, was die fruchtbare Landschaft des Ortes prägt. Die Lage im Süden Frankreichs macht den Ort zu einem Teil der Region Okzitanien. Der Ort wurde vor mehr als 30000 Jahren erstmals besiedelt, wobei die ersten Bauern vor rund 4000 Jahren einkehrten. Manduel lag an einem wichtigen Handelsweg zwischen Italien und Spanien, der heute durch die D999 ersetzt wird. Im 4. Jahrhundert vor Christus siedelte ein Gallier namens Manduos hier an und gab dem Ort den Namen Mandolios. Im Jahr 943 wurde der Ort erstmals in Schriftform erwähnt. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von verschiedenen Herrschaftswechseln und kriegerischen Ereignissen, darunter der Hundertjährige Krieg und die Hugenottenkriege. Manduel ist bekannt für das Miliarium von Antoninus Pius aus dem Jahr 145 v. Chr. sowie die Kirche Saint-Genest, die 1856 errichtet wurde. Zudem sind zwei Darstellungen von Heiligen aus dem 17. Jahrhundert und aus dem Jahr 1842 als Monument historique geschützt. Die Gemeinde hat eine reiche Weinbaukultur, die durch die Gründung einer Winzergenossenschaft im 19. Jahrhundert weiter gefördert wurde. Manduel unterhält seit 2005 eine Städtepartnerschaft mit Bischofsheim in der Rhön.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Arrondissement Nîmes
Seehöhe
77 m
Quellen:Manduel (CC0-1.0)

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