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Rozsochy
Gemeinde in Tschechien
Rozsochy ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, fünf Kilometer westlich von Bystřice nad Pernštejnem. Sie liegt an der Einmündung des Baches Rozsošský potok in die Nedvědička in der Böhmisch-Mährischen Höhe. Umgeben sind die Gemeinde von Bergen wie Chocholouš, Strany, Korec und Strážnice. Die Bahnstrecke Tišnov–Nové Město na Moravě und die Straße 19 verlaufen nördlich, östlich befindet sich die Schachthalde der stillgelegten Uranbergwerke Rožná 5. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1285 zurückreicht. 1763 wurde ein Pfarr- und Schulhaus errichtet, und 1792 zog die Schule in ein neues Gebäude. 1905 wurde die Eisenbahnstrecke eingeweiht. 1948 wurde der Sokol zerschlagen, und 1961 kamen Albrechtice und Kundratice zur Gemeinde. 1963 begann die Ausbeutung der Urangrube Rožná 5, die bis 1993 als Wetterschacht genutzt wurde. Rozsochy besteht aus fünf Ortsteilen, darunter Albrechtice, Blažejovice, Kundratice, Rozsochy und Vojetín. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche St. Bartholomäus, die Statuen des hl. Johannes von Nepomuk und des Erzengels Michael aus dem Jahr 1767 sowie Kapellen in Kundratice und Albrechtice. Bekannte Einwohner sind Alois Málek und Eduard Málek, die in der Tschechoslowakei bedeutende Positionen hatten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Žďár nad Sázavou
- Seehöhe
- 522 m
- Website
- http://www.rozsochy.cz/
In der Nähe
- Horní Rožínka2.3 km
- Kundratice1.9 km
- Rodkov2.7 km
- Zvole nad Pernštejnem3.4 km
- Bohuňov4.5 km
- Dolní Rožínka4.9 km
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