📷 Bild: Wikimedia Commons
Dolní Rožínka
Gemeinde in Tschechien
Dolní Rožínka ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, etwa elf Kilometer südwestlich von Bystřice nad Pernštejnem. Sie liegt in der Talmulde des Baches Rožínka in der Böhmisch-Mährischen Höhe. Im Nordosten befand sich bis 2017 ein Uranerzbergwerk, das das letzte in Betrieb befindliche der Tschechischen Republik war. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Horní Rožínka, Vojetín, Rodkov und Dvořiště im Norden und Nordosten. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1348 zurückreicht. 1459 wurde eine Feste erwähnt, die später zu einem Renaissanceschloss umgebaut wurde. Unter Johann Nepomuk Mitrovský von Nemyšl, der von 1781 bis 1799 Herrscher war, erlebte Dolní Rožínka eine Blütezeit. Er ließ das Schloss erneuern und den Waldpark Tempel anlegen. 1957 begann die Uranerzförderung, die bis 2017 andauerte. Die Gemeinde wurde 1961 erweitert durch die Eingliederung von Rodkov und Horní Rozsíčka. In Dolní Rožínka gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Schloss Dolní Rožínka, ursprünglich eine Veste, wurde im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut und später zu einem klassizistischen Bauwerk erweitert. Im Schloss ist heute eine Grundschule untergebracht. Das Spukschloss Draxmoor, ein 14. Jahrhundert alter Speicher, wird mit dem Westernstädtchen Šikland beworben. Der Waldpark Templ mit der Grabkapelle „Tempel der Aufklärung“ und einem ägyptischen Obelisk liegt östlich des Dorfes. Zudem gibt es eine Kapellenruine im Wald Jivina, einen Badesee Lom in einer ehemaligen Grube und eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk am Dorfplatz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Žďár nad Sázavou
- Seehöhe
- 502 m
- Website
- http://www.dolni-rozinka.cz
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