Kloster Merten

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Kloster Merten

Kloster in Deutschland

Das Kloster Merten war ein Augustinerinnenkloster in der Gemeinde Eitorf, direkt an der Sieg gelegen. Die Anlage war von einer Mauer umgeben und umfasste neben der Klosterkirche auch verschiedene Flügel. Heute beherbergt das Gelände ein Alten- und Pflegeheim. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters stammt aus dem Jahr 1217, wobei die Gründung vermutlich um 1160 datiert. Im Jahr 1181 wurde es im „Mirakelbuch“ von Siegburg erwähnt. Das Kloster besaß eine spätromanische Klosterkirche St. Agnes mit Doppelturmfassade sowie den Süd- und Ostflügel aus dem Mittelalter. 1699 brannte das Kloster aus, weshalb das Kircheninnere barock umgestaltet wurde. 1791 wurde der Südflügel wieder errichtet, während der Westflügel verfiel. Zudem gab es einen einzigen erhaltenen herrschaftlichen Grabstein von Wilhelm von Selbach an der Klosterkirche. Vor Ort kann man die historischen Gebäude wie die Klosterkirche und die Flügel besichtigen. Die Anlage liegt direkt an der Sieg und ist von einer Mauer umgeben. Im Sommer finden jährlich Märchenfeste für Kinder statt, und es werden musikalische Darbietungen angeboten. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Eitorf und die Region um die Sieg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Eitorf
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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