Schloss Gottsfeld
Schloss im Landkreis Bayreuth in Bayern
Schloss Gottsfeld war ein abgegangenes Schloss in Gottsfeld, einem Ort im Landkreis Bayreuth in Oberfranken. Es war der Stammsitz der Familie von Gottsfeld, die im 16. Jahrhundert ausstarb. Das Schloss verfiel nach dem Tod der Familie zwischen 1535 und 1544. Später wurde ein neues Schloss errichtet, das 1633 im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Die genaue Lage des ursprünglichen Schlosses ist heute nicht mehr vollständig bekannt. Das Schloss ist für seine historische Bedeutung und die erhaltenen Zeichen aus der Zeit der Zerstörung bekannt. Zwei Sagen ranken sich um das Schloss: Die Truhe mit dem Pudel und Der wandernde Grabstein zu Gottsfeld. Der Kartograph Johann Christoph Stierlein dokumentierte 1792 den Standort des Schlosses detailliert. Heutige Straßen und Gebäude zeigen noch die Ausmaße des Schlosses, wobei der ehemalige Schlosshof mit Bäumen zugewachsen ist. Vor Ort lassen sich noch Reste des Schlosses erkennen, wie der Schlossbrunnen und eine Inschriftentafel aus dem Jahr 1513, die unter Denkmalschutz steht. Die Straße Am Schloßhof im Süden des Dorfes war früher die Zufahrt von Schwürz. Die Erhöhung des Weges über die Talsenke mit dem Kaigraben und Gebäude am Hang sichern den Weg. Vom Schlosshof im Norden sind Mauerreste noch sichtbar, die den Verlauf des Schlosses belegen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
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