📷 Bild: Wikimedia Commons
Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Denkmal auf Norderney
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Insel Norderney ist ein 13 Meter hoher Obelisk, der an die Reichseinigung von 1871 und an Kaiser Wilhelm I. erinnert. Es wurde zwischen 1898 und 1899 errichtet und steht heute auf einem Platz vor der katholischen Kirche St. Ludgerus. Der Platz wurde seit 1899 als Kaiser-Wilhelm-Platz bezeichnet, wurde aber 1939–1946 gelöscht und ist seitdem namenlos. Das Denkmal besteht aus Steinen von 75 Städten des Deutschen Reichs. 61 Steine tragen die Namen der Städte und Provinzen, darunter Aachen, Frankfurt am Main, Kölner Stadtmauer und Fehrbellin. Die schwersten Steine kamen aus Aschaffenburg, Baden-Baden und Leipzig. Die Grundsteinlegung fand am 3. September 1898 statt, die Enthüllung am 2. September 1899. Ursprünglich war ein preußischer Reichsadler und eine Bronzebüste von Wilhelm I. vorhanden, diese wurden jedoch im Zweiten Weltkrieg abgeschafft. Das Denkmal ist ein zentraler Ort in Norderney, umgeben von den Straßen Bismarckstraße, Friedrichstraße, Herrenpfad und Knyphausenstraße. Die Steine wurden von Helfried Küsthardt angeordnet, die Betonarbeiten von Rath durchgeführt. An der Stelle der Kaiserbüste steht seit 1938 eine steinerne Möwe. Das Objekt steht unter Denkmalschutz und wurde 2002 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals vorgestellt.
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- Art
- Monument
- Ort
- Norderney
- Erbaut
- 1899
- Architekt
- Georg Küsthardt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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