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Lorry-Mardigny
französische Gemeinde
Lorry-Mardigny liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa 16 Kilometer südöstlich von Metz. Die Gemeinde befindet sich in den Hügeln östlich des Moseltales und wird von der Autoroute A31 durchquert. Sie grenzt an Verny im Westen und Pont-à-Mousson im Norden. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 683, und die Bewohner werden Loreymardéniens und Loreymardéniennes genannt. Die Ortschaft wurde erstmals 1418 als Lorey-sous-Froimont erwähnt und gehörte früher zum Bistum Metz. Die Heiligkreuz-Kirche aus dem 12. Jahrhundert war einst eine Wehrkirche und wurde mehrfach belagert. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort von Frankreich besetzt und annektiert. 1810 wurden die Dörfer Lorry und Mardigny zur Gemeinde Lorry-devant-le-Pont zusammengeschlossen. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und fast vollständig zerstört. Lorry-Mardigny ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche Saint-Laurent, die Kirche Sainte-Croix und die Schlossanlagen Lorry und Mardigny. Diese wurden als Monument historique eingestuft. Die Gemeinde war bis 1919 unter dem Namen Lorringen-Mardeningen bekannt und wurde im Zweiten Weltkrieg von westalliierten Streitkräften eingenommen. Die Region war bis 1919 Teil Frankreichs und wurde im Jahr 1940 evakuiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Erbaut
- 1810
- Seehöhe
- 396 m
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