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Templerkommende Tempelachim (Tempelhof)

ehemalige Niederlassung des Templerordens im Landkreis Wolfenbüttel

Die Templerkommende Tempelachim war eine Niederlassung des Templerordens in der heutigen Siedlung Tempelhof der Gemeinde Schladen-Werla im Landkreis Wolfenbüttel. Sie lag etwa zweiundhalb Kilometer nordwestlich von Hornburg und vierundhalb Kilometer nordöstlich von Schladen. Die Niederlassung entstand aus der Templerstätte in der Nähe von Achim und wurde 1213 erstmals mit Grundbesitz versehen. Bis 1289 entstand eine Kommende und ein Tempelhof, der bis 1338 von Braunschweiger Bürgern gestürmt und entfestigt wurde. Die Kommende Tempelachim war ein bedeutender Besitz der Templer, der bis 1312 bestand. Bischof Albrecht I. von Halberstadt zog die Kommende ein und gab sie seinem Amt Hornburg zu. 1338 wurde die befestigte Kirche von Braunschweiger Bürgern erobert und zerstört. Die Kommende blieb bis 1648 im Besitz des Hochstifts Halberstadt. 1928 umfasste der Gutsbezirk Tempelhof 600 Hektar, darunter auch Abbenrode. Von den Gebäuden der Templerkommende Tempelachim ist heute nichts Oberirdisches erhalten. Die Kirche, die 1338 zerstört wurde, war 1339 erwähnt und wurde als burgartig mit Turm beschrieben. Ein Burgwall südlich der Ochsenweide wird mit dem Templerhof in Verbindung gebracht. Die heutige Siedlung Tempelhof könnte nicht exakt an der Stelle des Templerhofes liegen. In der Region gibt es auch eine bronzezeitliche Befestigungsanlage.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kommende
Ort
Schladen

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