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Valdice
Gemeinde in Tschechien
Valdice ist eine Gemeinde im Okres Jičín, drei Kilometer nordöstlich von Jičín. Sie liegt im Hügelland Jičínská pahorkatina an der Stadtgrenze von Jičín. Westlich des Ortes ragt der Berg Zebín (400 m) auf, im Süden verläuft die Čeřovka. Die Eisenbahnstrecke Jičín–Turnov verläuft am westlichen Ortsrand. Nachbargemeinden umfassen Těšín, Železnice, Soběraz und Jičín. Valdice wurde 1627 gegründet, als Albrecht von Waldstein ein Kartäuserkloster errichtete. 1632 wurde die Klosterkirche fertiggestellt, und 1782 wurde das Kloster aufgelöst. 1856 wurde es zu einem Zuchthaus für Schwerverbrecher umgebaut, das bis 1950 bestand. Die Gemeinde wuchs im 20. Jahrhundert stark an, und 1991 lebten 1582 Einwohner dort. Sie entwickelte sich zu einer Satellitensiedlung von Jičín. In Valdice steht das ehemalige Kartäuserkloster mit der Klosterkirche St. Josef, das heute als Strafanstalt genutzt wird. Die barocke Statue des hl. Johannes von Nepomuk ist vor dem Gemeindeamt zu sehen. Der Hügel Zebín trägt eine Kapelle der hl. Maria Magdalena, und der Lustgarten Libosad mit Loggia und Waldsteinallee liegt am südwestlichen Ortsrand. Die Umgebung umfasst die Stadt Jičín und die Region des Nordböhmischen Tafellands.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jičín
- Seehöhe
- 308 m
- Website
- https://www.valdice.cz/
In der Nähe
- Kartause Valdice21 m
- Těšín1.3 km
- Vlastivědné muzeum (Železnice, Česko)1.9 km
- Železnice2.0 km
- Soběraz1.5 km
- Dvorce2.4 km
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