Benediktinerinnenkloster Escherde

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterLandkreis HildesheimBezirk Landkreis Hildesheim

Benediktinerinnenkloster Escherde

ehemaliges Benediktinerinnenkloster bei Hildesheim

Das Kloster Escherde ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Haus Escherde bei Hildesheim. Es wurde 1203 gegründet und 1236 an die heutige Stelle am Hildesheimer Wald verlegt. Die Anlage war bis 1810 bestehend und wurde im 17. Jahrhundert barock umgestaltet. Die Klosterkirche St. Marien wurde 1685 fertiggestellt und bis 1838 als Pfarrkirche genutzt. Die historische Anlage mit umgebender Steinmauer und Kirchengebäude ist weitgehend erhalten. Das Kloster war bis zur Säkularisation 1810 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Die Kirche wurde nach der Auflösung des Konvents 1838 profaniert und als landwirtschaftlicher Speicher genutzt. Der Park östlich der alten Bauten entstand im 18. Jahrhundert als Barockgarten und war bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel. Heute sind noch Reste des Gartens sowie Barockfiguren und ein Brunnenspeicher erhalten. Die Anlage umfasst ein in sechs Joche unterteiltes Kirchengebäude mit Tonnengewölbe und einem zweijochigen Chor. Der Park beherbergt Schafe, Blutbuchen und Reste des Barockgartens. Die umgebende Steinmauer und die Kirche bieten Ausblicke auf den Hildesheimer Wald. Die historische Stätte ist ein Beispiel für barocke Architektur und Landschaftsgestaltung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Gronau (Leine)

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