Rosalienkapelle Forchtenstein

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenlandBezirk Mattersburg

Rosalienkapelle Forchtenstein

Kirchengebäude in Forchtenstein, Burgenland

Die Rosalienkapelle ist eine Wallfahrtskirche im Gemeindegebiet von Forchtenstein im Burgenland. Sie liegt auf dem Heuberg (748 m ü. A.), der höchsten Erhebung des Rosaliengebirges, in der Katastralgemeinde Neustift an der Rosalia. Die Kirche steht im Gemeindegebiet von Forchtenstein und ist Teil der Region um die Burg Forchtenstein. Die Rosalienkapelle zieht viele Wallfahrer an, insbesondere seit ihrer Errichtung im 17. Jahrhundert. Der Erzbischof von Gran und Primas von Ungarn, Leopold Kollonitsch, spendete 1695 eine kostbar gefasste Reliquie der Heiligen Rosalia. Die Kirche wurde 1680 geweiht und hat bis heute ihren ursprünglichen barocken Baustil mit charakteristischem Dach und Turm. Sie ist bekannt für ihren Hochaltar, die Seitenaltäre und die Statuen der Heiligen. Besucher können von der Kirche aus einen Blick auf die Burg Forchtenstein und weit über das Mattersburger Becken bis zum Neusiedler See werfen. In der Nähe befindet sich der Fernseh- und Radiosender Heuberg. Die Kirche ist nur an Sonn- und Feiertagen sowie nach der Messe geöffnet. Die Rosalienkapelle ist auch Teil der Sage um die grausame Burgfrau Rosalia, deren Geist angeblich mit dem Bau der Kapelle Ruhe fand.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Wallfahrtskirche, Kirchengebäude
Ort
Forchtenstein
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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