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Alpine Skiweltmeisterschaft 1991
Die 31. Alpinen Skiweltmeisterschaften wurden 1991 im Wintersportort Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Land ausgetragen. Die Wettkämpfe fanden vom 22. Januar bis 3. Februar statt, wobei die Rennen auf dem Zwölferkogel in Hinterglemm durchgeführt wurden. Die Region setzte sich 1988 beim FIS-Kongress in Istanbul gegen andere Bewerber durch und war damit der erste Austragungsort, der bereits im ersten Wahlgang gewählt wurde. Die Veranstaltung stand im Zeichen politischer und sportlicher Herausforderungen. Die Eröffnungsfeier entfiel aus Sicherheitsgründen, doch Bundespräsident Kurt Waldheim eröffnete die Meisterschaften formell. Gleichzeitig prägte der Golfkrieg die Atmosphäre, was zu Verzögerungen bei der US-Teilnahme führte. Dennoch sorgten die Rennen für sportliche Höhepunkte, etwa die Titelverteidigungen im Damen-Super-G und Herren-Riesenslalom. Stephan Eberharter gewann zwei Goldmedaillen und wurde zum Überraschungssieger, während Petra Kronberger nach einem Sturz im Super-G ausfiel. Vor Ort prägten die Wettkampfstätten und die alpine Landschaft das Geschehen. Die Abfahrten mussten wegen starker Sonneneinstrahlung vorgezogen werden, was zu Diskussionen unter Fahrern und Organisatoren führte. Trotz der widrigen Bedingungen sorgten die Rennen für internationale Aufmerksamkeit, etwa durch den Herren-Abfahrtslauf, der weltweit 250 Millionen Zuschauer erreichte. Die Meisterschaften zeigten damit nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch die organisatorischen und politischen Herausforderungen großer Sportereignisse.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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