📷 Bild: Wikimedia Commons
Gârnic
Gemeinde in Rumänien
Gârnic liegt im Banater Gebirge, etwa 15 km nördlich der Donau, auf einer Seehöhe zwischen 600 und 750 Metern. Der größte Teil des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark Eisernes Tor. Das Dorf ist von anderen Orten im Raum umgeben, die größtenteils ebenfalls von Banater Tschechen bewohnt werden. Die Gemeinde umfasst neben Gârnic auch das Dorf Padina Matei. Gârnic wurde 1827 während der zweiten tschechischen Einwanderungswelle gegründet und trug ursprünglich den Namen Weitzenried. Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867 wurde das Banat dem Königreich Ungarn zugeordnet. Im 20. Jahrhundert wurden die Ortsnamen magyarisiert, wodurch Szörénybúzás die offizielle Bezeichnung wurde. Mit dem Vertrag von Trianon 1920 fiel Gârnic an Rumänien, was den Beginn der rumänischen Ortsbezeichnungen einleitete. Gârnic ist die größte tschechische Gemeinde Rumäniens und hat den Status einer eigenen Gemeinde. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft und Tourismus, wobei der Bergbau und die Industrie nur eine untergeordnete Rolle spielen. Eine besondere Tradition ist das Brennen von Kalkstein in gegrabenen Kalköfen, das seit der Gründerzeit betrieben wird. Die Gemeinde ist auch für ihre kulturelle Identität als tschechische Minderheit im Banat bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Caraș-Severin
- Adresse
- Com. Garnic, nr. 77, Jud. Caras-Severin
- Erbaut
- 1827
- Seehöhe
- 600 m
- Website
- http://www.garnic.go.ro/
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