Galerie Nová síň

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitPragBezirk Prag

Galerie Nová síň

Museum in Tschechien

Galerie Nová síň ist in Prag, Bezirks 1, Voršilská 139/3. Sie wurde 1934 von der künstlerischen Vereinigung Jednota umělců výtvarných finanziert und gebaut. Die Vereinigung, gegründet 1895, hatte zuvor keine eigenen Ausstellungsräume und nutzte die Säle des Gemeindehauses. Die Baukosten wurden durch einen Vertrag mit dem Orden von Voršil über eine unbebaute Fläche in Ostrovní ulice gedeckt. Die Architektur entwarf Jaroslav Rössler, die Bauarbeit übernahm Fr. Strnad. Die Galerie liegt in der Nähe des Nationaltheaters und wurde 1934 fertiggestellt. Die Galerie ist eine der prestigeträchtigsten Ausstellungsorte in Prag. Bekannt wurde sie durch die Výstava D 1964, an der bedeutende Künstler wie Jiří Balcar und Karel Nepraš teilnahmen. In den 1970er und 80er Jahren war sie unter der Kontrolle der normalisierenden SČVU, wobei viele Ausstellungen politische Botschaften trugen. Seit 1989 wird sie wieder von Mitgliedern der Vereinigung und deren Gästen genutzt. Sie zeigt Werke von Künstlern wie Zdeněk Sýkora, Adéla Matasová und Jan Pištěk sowie internationale Gäste wie Tony Cragg und Jürgen Drescher. Die Galerie ist Teil des Klöstergeländes und wird von Tadeáš Sýkora betrieben. Sie veranstaltet regelmäßig Ausstellungen, darunter autorschaftliche Werke bekannter Künstler und konzeptuelle Projekte. Die Räume eignen sich für verschiedene Kunstformen wie Malerei, Skulptur, Keramik und Glas. Die Galerie ist auch Ausstellungsraum für die Auktionen der PRAGUE AUCTIONS und bietet vor den Auktionen eine Präsentation der Werke.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Kunstgalerie
Ort
Prag
Erbaut
1998
Architekt
Jaroslav Rössler

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